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Führerschein mit 17 und das erste Auto

Führerschein mit 17 und das erste Auto

Ein Stück Unabhängigkeit. Hier erfährst du einige Tipps, die es zu beachten gibt.

Führerschein mit 17

Früher fahren - bundesweit.

Vorreiter war Niedersachsen, seit dem 01.01.2011 gibt es den "Führerschein mit 17 Jahren" bundesweit.
Die deutsche Pkw-Fahrerlaubnis kann also bundesweit bereits mit 17 Jahren erworben werden. Allerdings muss bei jeder Fahrt vor dem 18. Geburtstag ein erfahrener Begleiter mitfahren. Das bedeutet, dass du schon ein paar Monate vor deinem 17. Geburtstag mit dem Fahrschulunterricht beginnen darfst. Wenn du an deinem 17. Geburtstag dann den Führerschein in der Tasche hast, darfst du losfahren − mit Beifahrer.

 

Erfahrener Beifahrer muss mitfahren!

Die Begleitperson

  • muss mindestens 30 sein,
  • muss seit mindestens fünf Jahren den Führerschein besitzen,
  • darf maximal drei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei haben und
  • darf nicht unter Alkohol oder Drogen stehen.

 

Kosten: zwischen 1.500 und 2.300 Euro

Leider ist der Führerschein nicht ganz billig. Zu den durchschnittlich 30 Euro pro Fahrstunde (40 Euro bei Sonderfahrten: Autobahn, Bundesstraße, nachts) kommt noch einiges hinzu. Angefangen von den Kosten für Sehtest und Erste-Hilfe-Kurs über Lernmaterialien bis hin zu Gebühren für Fahrschule, TÜV sowie für die Prüfungen in Theorie und Praxis. Ergibt unterm Strich einen Betrag zwischen 1.500 und 2.300 Euro.

 

Frühzeitig sparen für den Führerschein

Daher empfiehlt es sich, frühzeitig für den Führerschein zu sparen. Dazu gibt es bei der Sparkasse geeignete Sparpläne, in die vielleicht auch mal Omi oder der Onkel ein paar Scheine einzahlen mag.

 

Mein erstes Auto

Unabhängig und mobil sein – mit 18 Jahren endlich ohne älteren Fahrbegleiter im Auto!

Jetzt kann das Leben richtig losgehen. Doch bevor du losfährst, gibt es einiges zu beachten.

Welches Auto ist das richtige für mich?
Wow, zum Geburtstag ein Auto geschenkt bekommen? Glückwunsch. Aber wahrscheinlich wirst du dein Auto doch selbst anschaffen müssen. Dabei stellt sich schnell die Frage: Welches Auto soll es sein? Ein wichtiger Punkt sind dabei die Unterhaltskosten. Es bringt nichts, ein günstiges Auto zu kaufen, wenn dann die horrenden Unterhaltskosten dein Budget sprengen. Damit du bei einem Gebrauchwagen keinen Fehlkauf machst, lass dir von deinen Eltern oder Experten in der Familie helfen, und macht auf jeden Fall einen Probefahrt. Am besten lässt du den Wagen zusätzlich in einer unabhängigen Werkstatt prüfen. Gute Tipps zum Gebrauchtwagenkauf findest du auf der Homepage des ADAC. 

Sicherheit geht vor
Mit vielen PS kannst du bei Freunden sicher punkten. Doch viele Pferdestärken sorgen auch für hohe Haftpflichtkosten. Und schnelle Autos werden schnell gefahren. Doch vielleicht ist es klüger, nicht gleich mit einem Rennauto zu starten ....

Anschaffungs- und Unterhaltskosten
Leider ist es mit den Anschaffungskosten nicht getan. In die Budgetplanung miteinbeziehen sollte man unbedingt die Unterhaltskosten:

  • Laufende Kosten wie Steuer, Versicherung, Finanzierung, Reifen, Benzin, Wartung
  • Nicht genau planbare Kosten wie Reparaturen

Ausführliche Kostentabellen gibt es beim ADAC. Generell gilt: Lieber nicht zu knapp kalkulieren.
Diese Kosten können und sollten vor dem Autokauf ausgerechnet werden, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt!

Mit dem Fahrspaß kommen auch die Versicherungskosten. Welche es gibt, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Kfz-Versicherung

 

Der Schutz für unterwegs.

Mit dem Fahrspaß kommen auch ganz schön viele Kosten: Für jedes Kraftfahrzeug, ob Auto, Roller oder Motorrad, muss eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. 

Die "Haftpflicht" kommt für Personen- oder Sachschäden auf, die durch Unfälle
entstehen, und die sehr schnell im 5- und 6-stelligen Bereich liegen können. Es zahlt bei einem Unfall dann immer die Versicherung des Unfallverursachers.

Die Teilkasko-Versicherung für Schäden am eigenen Fahrzeug 
Die Teilkasko-Versicherung kann ergänzend freiwillig abgeschlossen werden. Sie ersetzt den Schaden am eigenen Fahrzeug, der durch Brand, Sturm, Hagel, Blitz,
Überschwemmung oder Wildzusammenstöße  verursacht wurde. Bei Diebstahl wird der Wiederbeschaffungswert ersetzt.

Die Vollkasko-Versicherung für den Rundumschutz des eigenen Fahrzeugs
Wer ein ganz neues Fahrzeug zulässt, der ist die ersten paar Jahre mit einer Vollkasko-Versicherung gut bedient. Sie bezahlt auch bei selbst verschuldeten Unfällen den Schaden am eigenen Fahrzeug, oder wenn
Unbekannte es beschädigen. Bei Leasing ist eine Vollkasko-Versicherung oft Pflicht.

Zusatzversicherungen ums Auto
Rund ums Fahrzeug gibt es weitere
Versicherungen, etwa den Insassen-Unfallschutz oder der Auto-Schutzbrief, der Pannenhilfe, Abschleppservice oder Mietwagen stellt. Hier
lohnt es sich, genau zu prüfen, was welche Versicherung bietet.

Schon gewusst?
Zur Sparkassen-Finanzgruppe gehören große öffentliche Versicherungsunternehmen. Günstige Versicherungsangebote gibt’s deshalb auch in jeder Sparkassenfiliale und online.

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